Mezzanine – Eine Finanzierungsform für den Mittelstand?

Kategorie: Geld & Kredite, 11.Oktober 2006

Mezzanine Kapital ist eine Zwischenform aus Eigen- und Fremdkapital. Mezzanine Kapital ist eine Zwischenform aus Eigen- und Fremdkapital.

Auf italienisch bedeutet Mezzanine Zwischengeschoss. Ein Vorteil der
Mezzanine Finanzierung ist, dass sich die Eigentümerstruktur durch die
Aufnahme von Mezzanine Kapital nicht ändert da keine neuen Unternehmens
Anteile ausgegeben werden.

Was bedeutet „Mezzanine-Kapital“?


Mezzanine ist nachrangig gesichertes Kapital, mit einer
risikobedingt höheren Verzinsung. Je nach Struktur weist die Mezzanine
den Charakter von Eigen- als auch des Fremdkapitals auf.

Dank dieser Flexibilität ist es möglich, ein spezifisches
Finanzierungskonzept für die entsprechende  Unternehmenssituation Mass
zu schneidern.

Trotz vorhandener Parallelen ist Mezzanine-Kapital kein Kredit, sondern
ein Eigenkapitalsubstitut in der Form einer stillen Beteiligung.

Die Mezzanine Finanzierung stärkt das Liquiditätsmanagement und stärkt die Eigenmittelquote.


Wie profitiert der Mezzanine Kapitalgeber?

Der Kapitalgeber profitiert auf zwei Stufen.

Erstens erhält er einen Erfolgsunabhängigen Zins.
Zweitens profitiert der Kapitalgeber je nach Ausgestaltung des Vertrages vom Wertzuwachs des Unternehmens.

Wer sind die typischen Investoren?

Als Investoren treten neben Banken auch Versicherungen, Pensionsfonds,
Mezzanine-Fonds, Kapitalsbeteiligungsgesellschaften und institutionelle
Investoren auf.


Wer kommt als Kapitalnehmer in Frage?

Das Hauptkriterium ist die Eigenbeteiligung. Weitere Hauptpunkte sind
niedriger Verschuldungsgrad,  attraktive Renditeaussichten und ein gut
geführtes Geschäft.

Ihr persönlicher Anlageberater kann Ihnen weitere Tipp’s geben.