Warum braucht es eigentlich die Banken?
Kategorie: Forex, 27.Januar 2008
Das könnte man sich schon fragen, wenn man sieht, dass wegen der Hypotheken und Kreditkrise die staatlichen Zentralbanken die ganze Finanzindustrie stützen und aus dem Schlamassel heraus holen müssen.
Jeden Tag liest und hört man von neuen Milliardenverlusten, den die Top Banker verursacht haben.
Es scheint, dass die Banken mit den von den Zentralbanken und Sparern zur Verfügung gestellten Geldern recht sorglos umgehen. Die Risikokontrolle scheint nicht zu funktionieren oder wird für einen höheren Gewinn nicht umgesetzt.
Der Chef Kolumnist der Financial Times schlägt vor, dass per Gesetz den Banken verboten werden solle, ihren Angestellten Bonus-Verträge mit einer Laufzeit von
weniger als zwölf Jahren anzubieten.
Und erst nach dieser Frist, wenn sich das Geschäft entsprechend positiv entwickelt hat, die Bonus Zahlung erfolgt.
OK, nun hört man die Banken schon wieder jammern, dass man dann die besten Leute nicht mehr halten kann. Aehm, haben nicht eben diese Hotshots die Hypokrise mit ihren Milliardenverlusten angerichtet?
Und wenn man bedenkt, dass ein einzelner Angestellte bei einer Bank 5 Milliarden Euro verzocken kann, dann darf man sich fragen, was geht bei den Banken ab?
Nick Leeson, der selbst einmal Millionen verspekuliert hatte sagt, dass viele solcher „Unfälle“ von den Banken unter dem Deckel gehalten werden.
Sind die Banken ausser Kontrolle? Das fragt sich die welt.de