UBS schreibt Milliarde um Milliarde ab

Kategorie: Forex, 17.Februar 2008

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Wie lange kann sich eine Bank die nimmer endenden Abschreiber in Milliardenhöhe leisten? Wie lange machen die Kunden noch mit?

Bis anhin hat die UBS 21 Milliarden im Zusammenhang mit der US-Hypothekenkrise abgeschrieben. Und 2007 einen Verlust von 4,4 Milliarden CHF „erwirtschaftet“.

In der Sonntagszeitung liest man, dass es bereits zu Abflüssen von Kundengeldern kommt. Das ist ja nachvollziehbar, wer vertaut sein Geld schon gerne einer Bank an, die ihre eigenen Finanzen offensichtlich nicht im Griff hat.

„Der Sonntag“ schreibt noch über weitere Probleme der UBS. Anscheinend hat die UBS Bürgschaften in Milliardenhöhe geleistet. Diese sollen nun nach und nach in der Bilanz erscheinen. Ein Banken-Analyst der Citigroup ist der Meinung, dass die UBS noch für knapp 90 Milliarden Franken Verpflichtungen im US-Hypothekenmarkt hat.

Dazu kommt, dass die UBS auch viel Geld Ihrer Kunden verspekuliert hat. Und zwar das Geld der besten Kunden.

Das Geld wurde gemäss „Der Sonntag“ in den UBS Dynamic Overlay Fund (DOF) investiert. Dieser spezielle Fonds ist (war) den besten Kunden vorbehalten. Der Fond hat auf steigende Zinsen in den USA spekuliert. Und wie wir nun alle wissen, ist diese Spekulation nicht aufgegangen.

Das bedeutet zusätzlichen Ärger. Und wie die Börse die UBS einschätzt, kann man am Aktienkurs ablesen: 36 CHF. Zur Erinnerung, im Jahre 2007 war die UBS Aktie noch 80 CHF wert.