Keine Zinssenkung im Euroland, vorläufig. Forex am 07.02.2008
Kategorie: Forex, 07.Februar 2008
Die Europäische Zentralbank lässt die Zinsen unverändert.
Jean Claude Trichet sieht Inflationsrisiken und noch keine Wirtschaftsverlangsamung. Weil die konjunkturelle Abkühlung aber auch in Europa ankommen wird, dürfte es eine Frage der Zeit sein, bis eine Zinssenkung kommt.
Eigentlich schade, dass sich die EZB mit Zinssenkungen immer schwer tut. Ein Viertelpunkt wäre sicher ein valables Signal an die Finanzmärkte gewesen, dass man bereit ist zu reagieren und nicht bis zum letzten Moment zuwartet.
Anders hat die britische Notenbank agiert. Als Reaktion auf die Kreditkrise hat sie zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen den Leitzins um 0,25 Punkte gesenkt. Der Leitzins wurde erwartungsgemäss von 5,5 auf 5,25 Prozent gesenkt.
Im Vordergrund standen bei der Bank of England (BoE) vor allem auf die Auswirkungen der Kreditkrise und das weiter gesunkene Vertrauen der Verbraucher.
Der Euro reagierte mit einem kräftigen Rutsch in Richtung 1.45 USD und konnte sich nicht mehr gross erholen. Obwohl die Arbeitslosenhilfe-Erstanträge in den USA auf 356.000 stiegen. Erwartet wurden 341.000 Erstanträge.
Um 16:30 Uhr wurde der Euro zu 1.4525 USD gehandelt und ein Euro wurde im Forex Handel zu 1.5994 CHF gehandelt.
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