Hypothekenkrise und die Fortsetzung folgt und folgt und ........
Kategorie: Forex, 02.August 2008

Bankenkrise, Aktienmarkt-Krise, Finanzkrise, Dollarkrise und alles wird einmal wieder gut. Wann?
In den USA ist nun die achte Bank in Schieflage geraten und musste, vermutlich unter der Mithilfe der FED, an einen Konkurrenten notverkauft werden.
Die „First Priority“ (eigentlich ein toller Name) war keine sehr grosse Bank. Sie hatte ca. 4'000 Kunden und eine Bilanzsumme von 259 Mio USD.
Gemäss einem Bericht der Financial Times Deutschland, hat die Einlage Versicherung FDIC noch 70 weitere Banken auf dem „Notfall Radar“.
Hier stellt sich die Frage, wie viele Bankenpleiten kann das amerikanische Finanzsystem und die FDIC noch neutralisieren?
Die FDIC versichert in den USA Bankeinlagen bis zu 100'000 US-Dollar und Pensionsguthaben bis zu 250'000 US-Dollar.
Und die andere Frage ist, wie lange finanziert die Welt noch das amerikanische Defizit?
Auch wenn viele vom Gold abraten, so könnte sich eine Anlage in Gold womöglich bald als eine goldige Anlage entpuppen. Aber keine Zertifikate, sondern ein paar nette kleine Goldbarren im Tresor.
Wer genügend Kleingeld hat, der kann auch im Forex Handel etwas mitspielen, denn dieser Markt ist riesig, volatil und es hat immer eine Handel, der einem die Positionen abnimmt.
Allerdings kann der interessante Hebel auf beide Seiten seine Kraft entfalten. Darum mit Bedacht und nur einem kleinen Teil des Vermögens in diesen heissen Markt.
Der Forex Markt wird weiter in Bewegung bleiben und der Handel Euro / Dollar verspricht noch manche Chance für einen guten Deal.
Die amerikanische Wirtschaft und Bankenwelt ist noch lange nicht auf dem Weg der Genesung.
Ein gutes Beispiel ist die Automobilindustrie und was alles daran hängt. Durch den hohen Benzinpreis können die US Automobilhersteller fast keine Autos mehr verkaufen, weil die amerikanischen Autos schlicht und einfach zu viel saufen.
Gneral Motors machte im zweiten Quartal dieses Jahres einen Verlust von 15.5 Milliarden.
Mit den hohen Benzinpreisen (für Amerikanische Verhältnisse) wird auch der „American Way of Life“ in Frage gestellt. Das Leben in der Vorstadt ist mit den hohen Benzinpreisen und kaum vorhandenen öffentlichen Verkehrsmitteln nicht mehr attraktiv.
Die Folge ist, dass die Leute wieder in Richtung Stadt ziehen, was den Verkaufsdruck auf die Häuser verstärkt. Die Folge sind steil fallende Häuserpreise und darum könnten noch weitere Finanzinstitute auf dem „Notfallradar“ der FDIC auftauchen.
Zusammengefasst, Hypothekenkrise, die Fortsetzung folgt ...........
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