Flucht aus dem Dollar am Montag den 17. März 2008

Kategorie: Forex, 17.März 2008

forex.jpgDie überraschende Zinssenkung und die Verschärfung der Finanzkrise sorgen für Bewegung im Forex Markt.

Die Zinssenkung am Sonntag und der Kollaps von Bear Stearns haben einen weiteren Vertrauensverlust in den Dollar ausgelöst. Der US-Dollar wird jetzt von 2 Faktoren belastet. Die Konjunktur verliert an Fahrt und die Finanzkrise öffnet täglich neue Löcher.

Mancher Anleger fragt sich nun, kann man dem Dollar dem amerikanischen Finanzsystem noch trauen? Wie schlimm steht es um das amerikanische Finanzsystem, wenn die FED am Sonntag Feuerwehr spielen muss?

Die ganze Finanzkrise hat ja ihren Ursprung in den USA. Spannend wird es, wenn die anderen grossen Finanzinstitute diese Woche ihre Quartalsabschlüsse veröffentlichen.

Im Forexhandel ging es heute hektisch zu und her. Der Euro stieg zeitweise über 1.59 US-Dollar.

Wie weiter im Dollar?

Im aktuellen Kurs ist schon viel an schlechten Nachrichten eingepreist. Sollten die Quartals-Abschlüsse der Banken noch schlechter als erwartet ausfallen, dann kann es im Forex Trading zu noch grösseren Ausschlägen kommen. Eine weitere Zinssenkung ist schon weitgehend im Dollarkurs enthalten.

Weil der Markt unsicher ist, sind in den kommenden Tagen Gewinnmitnahmen und Kursanstiege vorprogrammiert. Die Spanne wird ungefähr ähnlich wie in den letzten Handelstagen sein.

Im Forex Handel wurde ein Euro für 1.5755 USD getradet und ein Euro kostete im Devisenhandel 1.5538 Schweizer Franken.

[youtube O5NXr10YK5g]