Finanzkrise: Was ändert sich?
Kategorie: Forex, 08.Februar 2009
Wer meint oder gehofft hat, dass die Finanzkrise etwas ändert, der wird nach Lektüre der Sonntagspresse eines besseren belehrt.
Die gute Nachricht gerade zu Anfang. Die Direktoren der Nationalbank geben sich mehr Lohn. Bescheidene 100'000 Franken für die Mitglieder des Direktoriums.
Die Begründung leuchtet ein, es wurde eine Erhebung über die Markt üblichen Löhne gemacht.
Nationalbank-Sprecher Werner Abegg sagt, dass der Bankrat hat einen Arbeitsmarkt-Quervergleich mit mittelgrossen Kantonalbanken gemacht hat und zum Schluss gekommen ist, dass eine grundsätzliche Anpassung vertretbar sei.
Die Finanzbranche lebt immer noch im in der Zeitalter der „Die Bäume wachsen in den Finanz-Himmel“.
Die Sonntags-Zeitung schreibt von einer Kernschmelze der Bankerlöhne, also dann mal los.
Auch die UBS hat scheint noch immer das alte Modell zu favorisieren. Sie bezahlt Vermögensverwaltern, die zur UBS wechseln grosse Upfront Fees ( Vorauszahlungen ).
Gemäss Sonntags Zeitung rechnet die UBS damit, dass ca. 80% der Kundengelder den Wechsel mit machen. Das scheint ein sehr optimistischer Wert.
Ich frage mich, wie die Banken die hohen Löhne noch bezahlen können, wenn das Finanzgeschäft dramatisch zurück geht.
Und ob die Kunden noch Lust auf Fonds und andere komplizierte Finanzinstrumente haben glaube ich nicht. Und mit diesen wurde ja viel Geld verdient um die hohen Löhne auszuzahlen.
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