Finanzkrise und kein Ende
Kategorie: Forex, 15.März 2008

Die fünftgrösste US-Investmentbank Bear Stearns musste vor einem möglichen Kollaps bewahrt werden.
Mehrere Finanzinstitute und die FED mussten der US-Investmentbank Bear Stearns finanziell unter die Arme greifen, weil sich die Liquidität der Bank schnell verschlechterte.
Das führte dazu, dass die Aktie einbrach, weil weltweit Anleger sich von diesen Aktien trennten.
Die fünftgrösste Bank der USA hat Probleme wegen riskanter Investitionen in den Markt für minderwertige US-Immobilienhypotheken. Die Verluste gehen in die Milliarden.
Kann man eigentlich von Verlusten sprechen?
Immer wieder liest und hört man, dass die Verluste in die Milliarden gehen. Die Frage ist, wurden hier überhaupt Merwerte generiert? Oder ist es nicht einfach eine Wertberichtigung?
Das mindert das Vertrauen in Finanzwerte weiter. Die US-Notenbank Federal Reserve sagte, sie werde den Finanzinstituten auch in Zukunft unter die Arme greifen.
Nicht übel, Finanzinstitut müsste man sein, da gelten andere Regeln als in der realen Wirtschaft.
Im Strudel einer Vertrauenskrise ist auch er US-Dollar. Diese verliert konstant an Wert. Offiziell sagen die Amerikaner, dass sie an einem starken Dollar interessiert sind. Allerdings hört man auch immer wieder Stimmen, welchen einen schwachen Dollar in einer Rezession als Vorteil sehen.
Klar, das stimmt soweit auch, denn die amerikanischen Exporte werden dadurch billiger. Aber wie lange lässt sich das grosse Defizit der Amerikaner finanzieren?
Noch kaufen die Saudis und Chinesen US-Staatspapiere.
Aber wenn diese auch in den Euro umschwenken, dann dürfte es holprig werden.
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