Die Auswirkungen der Kreditkrise auf den amerikanischen Häusermarkt (Forex Video)
Kategorie: Forex, 22.Oktober 2008
Die Kreditkrise wächst sich weiter aus und verbreitet Angst und Schrecken. Dazu kommt die steigende Arbeitslosigkeit.
Fakt ist, wer keine Arbeit hat, der kauft kein Haus. Ausser er hat genügend Bargeld. Aber Bargeld scheint zur Zeit eine rare Sache zu sein.
Die Lage am Immobilienmarkt ist 2 Wochen vor den Präsidentschaftswahlen sehr unsicher und selbst gestandene Immobilienmakler sind ratlos.
Es ist offensichtlich, die US-Wirtschaft fällt in eine Rezession. Im Jahre 2008 wurden bis jetzt über 750'000 Stellen gestrichen. Die offizielle Arbeitslosenrate war am 7. Oktober bei 6.1%.
Experten sind der Meinung, dass die effektive Arbeitslosenrate eher bei 10% liegt, wenn man auch die Personen dazu zählt welche aus der Arbeitslosen Unterstützung gefallen sind, dazu zählt.
So wie sich die Lage zur Zeit darstellt, wird die Arbeitslosigkeit noch weiter ansteigen.
In Michigan zum Beispiel stieg die Arbeitslosigkeit im August offiziell auf 8,9 Prozent an (plus 1,7 Prozent seit August 2007). Der Staat hat einen der Höchststände von Zwangsvollstreckung im Land und einen sehr sehr schwachen Grundstücksmarkt.
Der Zusammenhang von Arbeit und dem Immobilienmarkt ist natürlich klar. Denn wer keine Arbeit hat, der bekommt auch keine Hypothek für den Hauskauf.
Das ganze Umfeld bedeutet, dass der amerikanische Immobilienmarkt noch weit weg von einer Erholung ist und die Preise weiter sinken werden.