Am Dienstag den 26. Februar 2008 wird der Euro im Forexhandel vom freundlichen ifo-Index angetrieben

Kategorie: Forex, 26.Februar 2008

forex.jpgGemäss dem neuesten ifo-Wirtschaftsindex, ist die Wirtschaftsstimmung in Deutschland gut.

Der ifo Geschäftsklima Index ist überraschend auf 104.1 Punkte gestiegen und zeigt ein freundliches Umfeld der deutschen Wirtschaft. Das bedeutet, dass Zinssenkungen im Euroraum noch nicht aktuell sind. In der Folge stieg der Euro rasch in Richtung 1.49 US-Dollar.

Jetzt stellt sich die Frage, wann wird das Allzeithoch von 1.4960 USD geknackt?

Das könnte bald sein. Die Gründe dafür sind in den USA zu suchen.

Das US-Verbrauchervertauen ist sehr schwach. Das US-Verbrauchervertrauen ist mit aktuell 75 Punkten der schwächste Wert seit März 2006. Das wird sich in den Verbraucherausgaben der Amerikaner nieder schlagen. Die Spendierhosen werden für's erste in den grossen Kleiderschränken verschwinden.

Das bedeutet weniger Umsatz in den amerikanischen Geschäften. So ist der Gewinn bei der Baumarktkette Home Depot um 27.5% gesunken. Die Immobilienkrise hinterlässt immer mehr Spuren in der amerikanischen Wirtschaft.

Eigentlich wären Zinssenkungen angesagt, wenn da nicht gleichzeitig die Inflation in den USA am steigen ist. Die Erzeugerpreise sind im Januar um 1% gegenüber dem Vormonat geklettert.

Ich denke aber, dass die amerikanische Notenbank dennoch die Zinsen um 0.25% senken wird.

Denn der schwache Dollar hat für die USA auch eine gute Seite. Die Exporte haben dank dem schwachen Dollar bereits angezogen und das Handelsbilanz Defizit hat sich verkleinert.

Im Forex Trading wurde der Euro um 17:00 mit 1.4882 USD bewertet und ein Euro wurde im Devisenhandel für 1.6152 Schweizer Franken gehandelt

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